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Alti is back

Mit St. Martin hatten die 45er einen sehr starken Gegner bei der Heimprämiere der diesjährigen Meisterschaft zu bekämpfen. Mf Klaus konnte personell diesmal aus dem Vollen schöpfen und auch der Gegner kam in stärkster Aufstellung (1—4 der Nennliste)

Alti hatte die Trainingswoche gut genützt und kam motiviert, aber nach der klaren Erstrundenniederlage nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzend zum Duell gegen Oswald Franz auf den Platz. Als unsere Nr. 1 aber die Chance witterte ein Siegesbier zu trinken, war der alte Kampfgeist sogar außerhalb des Zauns zu spüren und Alti erkämpfte sich ein Satztiebreak, dass er nach vielen sehenswerten Bällen für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz legte der Alti-Express mächtig los, erspielte sich ein 5:2 und sah schon wie der sichere Sieger aus. Aber auch die St. Martiner Nr. 1 Franz Oswald konnte noch einen Gang zulegen, Matchbälle abwehren und nochmal auf 5:5 herankommen. Unser Teamleader konnte aber dann, angetrieben von seinen Teamkollegen diese Partie mit 7:5 für sich entscheiden. Nach seiner langen Pause und der sehr schwierigen Aufgabe auf der 1er Position war dieser Erfolg für ihn und natürlich auch für seine Truppe eine Riesenüberraschung!

Leitner Gerhard, der Bäckermeister aus Frauental hatte mit unserer Nr. 2 Purki noch eine Rechnung vom Vorjahr offen, wo er die Partie erst im Matchtiebreak, nach klarer Führung, verloren hatte. Es entwickelte sich eine enge Partie wo sich keiner richtig durchsetzen konnte. Im Satztiebreak hatte Purki das bessere Ende für sich und fand mit Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel. Schlussendlich konnte Purki nach solidem Spiel und ein paar Schimpftiraden den zweiten Punkt mit 7:6 und 6:2 für sein Team anschreiben.

Mandl Manni ging, nach seiner Superpartie der Vorwoche, als Favorit in die Partie gegen den Mannschaftsführer aus St. Martin Haas Heimo. Manni konnte anfangs seiner Favoritenrolle auch voll und ganz gerecht werden und holte sich den ersten Satz ungefährdet mit 6:2. Nach ein paar Unsicherheiten auf der Rückhand und ein paar vergebener Volleychancen wurde Manni unsicher, die Partie knapper, aber Manni erspielte sich trotzdem bei 5:4 zwei Matchbälle. Leider konnte er diese nicht nutzen und zog nach verlorenem Satztiebreak und fast 3 Stunden Spielzeit auch im Matchtiebreak den Kürzeren.

Silberrücken Winki war nach seiner unglücklichen Erstrundenniederlage motiviert bis in die „Haarspitzen“. Auch in der 4. Partie entwickelte sich eine enge Partie, die ständig hin und herwogte. Aber Hannes, gestärkt durch die Kontaktmischung spielte die Big Points konzentriert und gef(w)inkelt wie in seiner besten Zeit, holte sich den ersten Satz mit 6:4 und lies im zweiten Satz mit 6:0 überhaupt keine Zweifel an seiner Form mehr aufkommen.

Mf Klaus und die gesamte Mannschaft freuten sich über den doch überraschenden 3:1 Zwischenstand und schickte nach kurzer Beratung mit Manni/Purki und Alti/Klaus zwei eingespielte Doppel in die Entscheidung.

Manni/Purki auf der 1er Position hatten mit Oswald/Leitner eine harte Nuss zu knacken. Die beiden spielten ein gefälliges Doppel und waren in den Punkten fast immer dabei. Viele verlorene Deciding Points brachten aber dann die Entscheidung zugunsten der Gäste. (5:7 und 3:6)

Dass der Weg zum Sieg über das 2er Doppel führen würde, war schon bei der Besprechung klar. Nach kurzer Beratung übernahmen die beiden 67er Klaus und Alti diese Aufgabe und starteten super in diese Entscheidungspartie. Klaus punktete mit aggressivem Spiel am Netz und Alti spielte sehr konstant und präzise von hinten. Den ersten Satz konnte unser Doppel mit 6:2 gewinnen und auch im zweiten Satz lag unser 2er Doppel stets voran. Nach einer kurzen (nervlich bedingten) Pause war es dann der dritte Matchball, den Alti zum 6:3 im Match und zum 4:2 Sieg in der Partie verwandeln konnte.

Alti wurde zum „Man oft the Match“ gewählt, Winki sorgte unterdessen für die “Glut“ am Griller und auch beim einen oder anderen Zuschauer, das umsichtige Schankteam mit Fredi, Hemmi, Luise, Sylvia und Manni machte seine Sache ganz hervorragend und Klaus war mit dem Doppelsieg in der Tasche, dem Bier in der Hand auch am Griller stets Herr der Lage.

Die Mehlspeisen von Luise und Sylvia waren schnell aufgegessen und auch das 45er Schnapserl von unserm Druiden Hemmi wurde verkostet. St. Martin erwies sich trotz der Niederlage als sehr gesellige und lustige Truppe und unter der „Saulampe“ wurde die Causa Ibiza genauso diskutiert, wie der eine oder andere Punkt der Tennispartie.

Alti kostete seinen persönlichen Feiertag so richtig aus und sein Mf und Doppelpartner unterstützte ihn nach „Leberskräften“. Das Schankteam machte noch alles sauber, Manni als Platzwart schaute noch am und Im Platz nach dem Rechten, das 45er Schnapserl wurde wieder versteckt und erst weit nach Mitternacht machte sich Klaus rundum glücklich auf seinen nächtlichen Spaziergang.

 

Kp