Damen 1 – Erfolgreicher Saisonauftakt

Da glaubt man, jetzt wo die Sommermeisterschaft losgeht, haben wir endlich wieder neue Schauergeschichten über Begegnungen, Netzkanten, Spielstände, Glück und Pech, Gegner und so weiter anzubieten – und dann kommen die Weizer. Es wäre wirklich nicht richtig zu behaupten, dass wir zum Thema Weiz aus den vergangenen Jahren nicht ein paar extrabrisante Storys im Angebot hätten, doch dieses Repertoire wurde an diesem Sonntag jedenfalls nicht erweitert.

Hannah spielte eine souveräne Partie gegen bis dato Angstgegnerin Anja Ficjan und gewann 6:2 6:3.

Lissi hatte mit der neuen slowenischen Unterstützung der Gegner eine besonders harte Nuss zu knacken. Obwohl sie bei der Deutsch-Zentralmatura extra ein paar neue Schimpfwörter aufgeschnappt hätte und eigentlich darauf brannte, diese zum Besten zu geben, musste sie sich damit abfinden, dass ihre Gegnerin erstens nur Englisch verstand („Du Kellerassel!“ wäre also schwierig geworden), zweitens sehr fair und drittens einfach besser war – 1:6 1:6.

Marie, die ganz offensichtlich einfach riesig gern 3-Satz-Partien spielt, machte es wieder mal so richtig spannend. Bei 3:4 im 3. Satz standen nicht mehr so besonders viele Zeichen auf einen Punkt für uns, doch die Gegnerin gab Marie noch einmal die Chance, sie schlug zu und sicherte sich das Match.

Unser Neuzugang Niki hat den Erwartungen leider nicht ganz gerecht werden können und tatsächlich ein Game abgegeben… natürlich nur Spaß – gratuliere Niki 😊

Der Weizer Nummer 5 klapperten vor uns so sehr die Zähne, dass sie mit gebrochenem Kiefer daheim bleiben musste. Sogar Klaus sah ein, dass man mit so einer Verletzung dem Tennisplatz lieber fernbleibt, zumal ein beeinträchtigtes Mundwerk ja „Zitat: für eine Frau 90% Invalidität bedeutet“.

In den Doppeln bekamen wir wohl die Retourkutsche für die 7:0-Sensation letztes Jahr, in der wir neben anderen knappen Entscheidungen spektakulär auch die beiden Championstiebreaks heimspielen konnten. Die Weizer waren wild entschlossen, Lissi und Hannah verloren im Tiebreak, Marie und Kathi im Championstiebreak und als wären die Einzel nicht schon harmonisch genug verlaufen, können wir auch was die Doppel betrifft nicht mit abendfüllenden Skandalen dienen.

Was bleibt also von diesem verregneten Sonntag? Auf jeden Fall kein Kuchen und kein Knalleffekt, dafür das erste Meisterschaftskribbeln, Bestätigung für die Vorbereitung im Winter und vor allem ein sehr wichtiger 4:3-Auftaktsieg für unsere 1er-Damen.

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