4:2 Auswärtssieg der 45er in „Murlistan“

Mit Piberstein galt es diese Woche den unmittelbaren Tabellennachbarn auf Distanz zu halten. Mf Klaus hatte auch den Masterplan parat, nachdem ein Sieg eingefahren werden sollte. Leider hatten die Florianer Oldies wieder einmal mit einem Getränkeautomaten zu „kämpfen“ und daher wurde auf die traditionelle „Kontaktmischung“ verzichtet.

Fast sollte sich dieser Fauxpas rächen. Der Start in diese richtungsweisende Partie gelang gar nicht nach Wunsch. Purki, auf der zwei aufgeboten, startete verunsichert und fehlerhaft in die Partie und konnte nach einer 1:0 Führung keinen Punkt mehr anschreiben und verlor den ersten Satz ganz glatt mit 1:6. Klaus wurde am Zaun bestens von Beppo und Murli, dem Ex-Legionär unterstützt und erst eine „Automatenmischung“ in der Satzpause löste Sepp´s Handbremse, er spielte aggressiver, und konnte mit ein bisschen Zittern die Partie im Championstiebreak für sich entscheiden. (1:6 6:1 10:8)

Auch Manni startete sehr verhalten in seine Partie und sah sich recht bald mit einem 0:5 Rückstand konfrontiert. Die Plätze, die Bälle und auch der Wind waren gewöhnungsbedürftig, aber Manni spielte die ersten paar Punkte, gegen einen „machbaren“ Gegner auch wirklich schlecht. Angetrieben von Beppo fand er aber langsam in die Partie, holte sich auch den zweiten Satz, war im Championstiebreak dann der Stärkere und konnte auch den zweiten Punkt für sein Team anschreiben.

Teamleader Alti, der nach dem Erfolg gegen St. Martin und seinem „Seminar“ beim Tennisturnier in Paris bestens vorbereitet und vollmotiviert seine Teamleaderposition ausfüllt, hatte mit Hösele Gert einen Triathleten bei 30 Grad zu bekämpfen. Alti startete gut, war sehr konzentriert, fightete wie in seiner besten Zeit, und konnte in einem sehr engen Spiel die Partie in zwei Sätzen zum 3:0 Zwischenstand nach Hause bringen.

Die Laune von MF Klaus hatte sich schlagartig verbessert, vielleicht haben auch Murli´s Automatenmischungen ein bisschen dazu beigetragen, Toni und Rosi verstärkten die Florianer Abordnung am Zaun und die eine oder andere Geschichte wurde noch mit Murli, dem Herrn „Apotheker“ aufgewärmt.

Hemmi kämpfte inzwischen verbissen gegen die Nr. 4 der Pibersteiner, hatte aber im ersten Satz das falsche Rezept, um dem schlagsicheren Gegner Paroli zu bieten. Im zweiten Satz kämpfte sich Hemmi besser ins Spiel, versuchte die mächtige Vorhand des Gegners zu umgehen, musste aber schlussendlich auch diesen Satz dem Gegner überlassen.

MF Klaus erwartete den Gegner im Doppel mit der Hollywood-Variante, aber Piberstein überraschte mit einem starken 1er Doppel. Klaus und Alti hatten mit der Nr. 3 und 4 im Zweier Doppel sicherlich die leichtere Aufgabe und machten von Beginn an Druck auf den Gegner. Die Kombination von langem, sicherem Grundlinienspiel (Alti) und der aggressiven Netzpräsenz von Klaus funktionierte wieder sehr gut, und die beiden 67er holten sich den „Pflichtpunkt“ ungefährdet mit 6:2 und 6:0.

Purki und Manni spielten ein Super-Doppel, lagen fast immer voran, hatten aber im ersten Satz mit 4:6 das Nachsehen. Angetrieben von den Mannschaftskollegen fighteten sich die beiden im Tiebreak des zweiten Satzes ins Spiel zurück und mussten sich erst im sehr knappen Matchtiebreak mit 8:10  dem starken Pibersteiner Doppel Hösele/Kollmann geschlagen geben.

Der Ausblick auf den See, das Endergebnis von 4:2 und die gemütliche Atmosphäre am Tennisplatz motivierten die Florianer, das letzte Kleingeld zusammenzukratzen um den „heißgeliebten“ Getränkeautomaten zu plündern. Die Gastgeber änderten in letzter Minute noch die Location für das gemeinsame Essen und gegenüber der Hundertwasserkirche in Bärnbach wurde dann bei Bier, Grillplatte und Schnapserl dem Nationalteam auf die Beine geschaut.

Leider war der „Apotheker“ nicht mehr mit von der Partie, der Flüssigkeitshaushalt wurde nach diesem heißen Tag trotzdem wieder auf Vordermann gebracht und natürlich wurden die Partien des Nachmittags noch einmal besprochen. Alti startete dann so gegen Mitternacht, den E-Boliden und brauste geräuschlos, aber sehr elegant (fast wie am Platz) Richtung Heimat. Auch Manni, Beppo und Klaus traten den Heimweg an, mussten aber noch zum Fangespräch mit Vicky kurz beim Edlinger einkehren. Manni fand mit Gin-Tonic ein Getränk, dass in seinen Diätplan passt, Beppo machte seinem Teamdebut alle Ehre und Klaus war einfach nur happy 😊

pk

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